Interreg-Projekt „Natu(u)rbrandmanagement“

Gemeinsam lernen – gemeinsam stärker werden!
 

Wie arbeiten deutsche und niederländische Einsatzkräfte bei Vegetations- und Waldbränden zusammen? Genau dieser Frage widmeten sich jetzt Feuerwehren und Organisationen aus beiden Ländern bei einem gemeinsamen Ausbildungsabend im Reichswald.

Im Rahmen des Interreg-Projekts „Natu(u)rbrandmanagement“ trafen sich Einsatzkräfte der Feuerwehren Kranenburg, Kleve, Goch, Gennep und Mook, gemeinsam mit dem THW Ortsverband Kleve sowie Wald und Holz NRW, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
Dabei stand diesmal nicht die klassische Einsatzübung im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, sich gegenseitig kennenzulernen, Fahrzeuge und Ausrüstung vorzustellen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Taktiken zu diskutieren und gemeinsam Lösungen für grenzüberschreitende Einsätze zu entwickeln.
In gemischten deutsch-niederländischen Teams wurden Fahrzeuge und Einsatzmittel vorgestellt, Führungsstrukturen verglichen und ein gemeinsamer Einsatzplan für ein Waldbrandszenario erarbeitet. Erst anschließend wurde dieser Plan gemeinsam umgesetzt.

Gerade Vegetations- und Waldbrände machen nicht an Landesgrenzen halt. Umso wichtiger ist es, bereits heute Vertrauen aufzubauen, Kommunikationswege zu stärken und die Arbeitsweise unserer Nachbarn kennenzulernen. Denn im Ernstfall zählt nicht, aus welchem Land Hilfe kommt – sondern dass sie funktioniert. 

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für den offenen Austausch, die spannenden Einblicke und die hervorragende Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Projekte!