Datum: 7. August 2026
Alarmzeit: 21:24 Uhr
Art: Brand
Einsatzort: Breiter Weg, Kranenburg
Fahrzeuge: Florian Kranenburg 2-LF20-1, Florian Kranenburg 6-TSF-W-1, Florian Kranenburg 7-TSF-W-1, Florian Kranenburg KdoW-1
Eingesetzte Einheiten: Löschzug Nütterden, Löschgruppe Wyler, Löschgruppe Zyfflich, Leitung der Feuerwehr
Weitere Kräfte:
Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung geht nahtlos in den Realeinsatz über
Am Freitagabend trafen sich die Einheiten Nütterden und Frasselt der Feuerwehr Kranenburg gemeinsam mit dem THW Ortsverband Kleve am Waldparkplatz am Galgensteeg zu einer gemeinsamen Übung. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und THW bei Vegetationsbränden weiter zu vertiefen und insbesondere den Wassertransport in waldreichen Gebieten ohne ausreichende Löschwasserversorgung zu trainieren.
Unterstützt wurde die Übung von Revierförster Tobias Sommer von Wald und Holz NRW. Das angenommene Szenario sah einen Vegetationsbrand vor, bei dem die Wasserversorgung ausschließlich über den Pendelverkehr und eine mobile 5.000-Liter-Wasserblase des THW sichergestellt wurde. Darüber hinaus wurden vorhandene Löschteiche kontrolliert und gemeinsam Erkenntnisse zur Erreichbarkeit von Waldwegen sowie möglichen Verbesserungen für zukünftige Einsätze gewonnen.
Im Anschluss an die Übung zogen Revierförster Tobias Sommer und der Leiter der Feuerwehr Kranenburg, Andreas Thelosen, ein positives Fazit. Beide hoben die Bedeutung gemeinsamer Übungen angesichts der zunehmenden Trockenperioden und der steigenden Zahl von Vegetationsbränden hervor.
Noch während der Nachbesprechung wurden die Einheiten Wyler und Zyfflich zu einem Flächenbrand alarmiert. Da sich die Einsatzkräfte des THW sowie das Löschfahrzeug aus Nütterden noch vor Ort befanden, entschied die Einsatzleitung, beide unmittelbar in den Einsatz einzubinden.
An der Einsatzstelle stand keine Löschwasserversorgung zur Verfügung. Das kurz zuvor geübte Konzept konnte deshalb unmittelbar umgesetzt werden: Das THW versorgte das Löschfahrzeug der Feuerwehr kontinuierlich über seine mobile 5.000-Liter-Wasserblase mit Löschwasser und stellte so eine durchgehende Brandbekämpfung sicher.
Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und einer Kontrolle des betroffenen Bereiches war der Einsatz beendet.
Die Feuerwehr Kranenburg bedankt sich beim THW Ortsverband Kleve sowie bei Wald und Holz NRW für die hervorragende Zusammenarbeit. Die gemeinsame Übung und der anschließende Realeinsatz haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ein regelmäßiger organisationsübergreifender Austausch für eine erfolgreiche Vegetationsbrandbekämpfung ist.












