Fahrzeugbrand groß

Datum: 19. Juli 2026
Alarmzeit: 17:25 Uhr
Art: Brand
Einsatzort: Erlendeich, Kranenburg
Fahrzeuge: Florian Kranenburg 1-ELW1-1, Florian Kranenburg 1-HLF20-1, Florian Kranenburg 1-GW-L2-1, Florian Kranenburg 1-LF10-1, Florian Kreis Kleve MTF-1, Florian Kranenburg 2-HLF20-1, Florian Kranenburg 2-LF20-1, Florian Kreis Kleve MTF-2, Florian Kranenburg 4-TSF-W-1, Florian Kranenburg 5-TSF-W-1, Florian Kranenburg KdoW-1, Rettung Kleve 1 RTW 1
Eingesetzte Einheiten: Löschzug Kranenburg, Löschzug Nütterden, Löschgruppe Mehr, Löschgruppe Niel, Leitung der Feuerwehr, Rettungsdienst Kreis Kleve
Weitere Kräfte:



Schlepper und Ballenpresse auf Feld bei Mehr ausgebrannt

Am Sonntag, den 20. Juli 2026, wurden die Einheiten Kranenburg, Nütterden und Mehr um 17:25 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf einem Feld bei Mehr alarmiert.

Bereits während der Anfahrt war eine weithin sichtbare, dunkle Rauchwolke zu erkennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen ein Schlepper und eine angehängte Ballenpresse bereits in Vollbrand. Durch die starke Hitze hatte das Feuer zudem auf die abgeerntete Stoppelfläche übergegriffen.

Oberste Priorität hatte zunächst, die Ausbreitung des Flächenbrandes zu verhindern. Durch einen schnellen Löschangriff gelang es den Einsatzkräften, das Feuer auf die unmittelbare Umgebung zu begrenzen. Anschließend wurde die Brandbekämpfung an dem landwirtschaftlichen Gespann fortgesetzt.

Besonders aufwendig gestalteten sich die Löscharbeiten an der Ballenpresse. Das darin befindliche Stroh hatte sich tief im Inneren entzündet und musste händisch aus der Presse entfernt werden. Da sich das Brandgut immer wieder neu entzündete, waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich.

Eine weitere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. Da auf dem Feld keine ausreichenden Wasserentnahmestellen vorhanden waren, musste das Löschwasser im Pendelverkehr mit mehreren Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle transportiert werden. Trotz dieser erschwerten Bedingungen konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte stellte der Kreis Kleve während des gesamten Einsatzes einen Rettungswagen bereit.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Nach Abschluss der umfangreichen Nachlöscharbeiten konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.